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Überblick:

News

Erfolge der befristeten MDG-Ziele

Titelseite des MDG-Reports. Global2030 hat die erste vollständige Einschätzung der befristeten Targets der Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen veröffentlicht. Der Bericht, der auf das Ende des Zeitrahmens der MDGs folgt, dokumentiert die Erfolge und Defizite der Targets.

Ein zentrales Ergebnis besteht darin, dass 8 der 15 MDG-Targets zwischen 80 und 320 % ihrer Zielsetzung erreicht haben, meist um die 150 %. Der Report berechnet auch, dass seit der Einführung der Ziele zwischen 6,85 und 8,75 Millionen jährliche Todesfälle vermieden worden sind. Das Target zur Kindersterblichkeit wurde als der größte Lebensretter unter den Zielen ermittelt. Außerdem wird gezeigt, dass das Tempo des Fortschritts bei den meisten Indikatoren der MDG-Targets zugenommen hat. Der Bericht wird an die Spitzen von Regierungen, UN-Organisationen und Unternehmen gesandt.

P.S.: Eine Zusammenfassung des Berichts ist auf Deliver2030 - englisch  - extern - des Overseas Development Institute (ODI) erschienen.

... mehr zu "Erfolge der befristeten MDG-Ziele"

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache): Global2030: Achievements and Unfinished Business of the Time-Bound MDG Targets - englisch  - PDF, 10 Seiten plus Anhang, PDF (Portable Document Format), 1.4MB (Kilobyte)

Praktikumsplätze für Flüchtlinge

Global2030 bietet Plätze für Praktika und freiwillige Mitarbeit für Flüchtlinge mit wissenschaftlichem Hintergrund. Siehe www.Global2030.net/refugees.

Projekt Global2015 umbenannt in Global2030

Logos von Global2015 und Global2030 (animiert). Global2030 lautet der neue Name für das Nachfolgeprojekt von Global2015. Die Namensänderung bezieht sich auf den Ablauf von 2015 als dem hauptsächlichen Zieljahr der UN-Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) und der Verabschiedung der 2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung der UN. Wie bereits Global2015, betreibt Global2030 ein Monitoring der wichtigsten globalen Herausforderungen einschließlich aller MDGs und vieler SDGs (Sustainable Development Goals), aber auch darüber hinaus. Der rechtliche Name des eingetragenen Vereins (Global2015 e. V.) wird ebenfalls geändert werden, aber wir beabsichtigen, dass er keine Jahreszahl mehr beinhalten soll (falls neue globale Herausforderungen nach 2030 auftreten).

SDG-Targets: Stärken und Schwächen

Titelseite der Präsentation zu den SDG-Targets. Global2015 präsentierte seine Evaluation der SDG-Targets beim Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT - extern). Mit Hilfe unserer Datensammlung zeigt die ausgewogene Einschätzung, in welchem Ausmaß die Ziele realistisch erreichbar sind und welche Ziele verstärkte Anstrengungen erfordern. Die Präsentation weist dort auf Defizite der SDGs hin, wo greifbare Ziele und wichtige Anliegen fehlen. Gleichwohl hebt die Gesamteinschätzung die Stärken der SDG-Targets sowie ihr Potential hervor, bis zum Jahr 2030 positive Ergebnisse zu erreichen.

Herunterladen: Global2015: Stärken und Schwächen der SDG-Targets - PDF (auf Deutsch, mit den meisten Diagrammen auf Englisch), 32 Folien, PDF (Portable Document Format), 971KB (Kilobyte)

Factsheet zu den Trends alter und neuer SDG-Themen

Titelseite des Informationsblattes zu den Trends. Als Teil einer Reihe unserer neuesten Veröffentlichungen hat Global2015 für die UN-Verhandlungen über die Post-2015-Entwicklungsagenda ein Informationsblatt zu gegenwärtigen Trends vorgelegt. Das Factsheet bietet Trenddiagramme sowohl zu den Themen der MDG-Targets als auch zu neu aufkommenden Herausforderungen. Das Informationsblatt identifiziert Fortschritte, Rückschläge sowie neue Themen für die SDG-Targets. Es nutzt jährliche Trenddaten der 2015 erschienenen Studie zur "Global Burden of Disease" und schließt einen Vergleich mit den neuesten Trenddaten der WHO und von UNAIDS ein.

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache): Fact sheet: Trends of Old and New Post-2015 Challenges - englisch  - PDF, 5 Seiten plus 8 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 404KB (Kilobyte)

Factsheet zu Post-2015-Targets und Indikatoren

Titelseite des Informationsblattes zur Optimierung ausgewählter Targets. Zwei weitere Informationsblätter unserer Reihe wurden von Global2015 den UN-Verhandlungen über die Post-2015-Entwicklungsagenda vorgelegt. Das erste dieser beiden Informationsblätter trägt zur Optimierung ("tweaking") der Targets für die Zeit nach 2015 bei. Es konzentriert sich auf 8 SDG-Targets und enthält Vorschläge für kleinstmögliche Veränderungen, mit denen diese Targets klarer quantifizierbar gemacht, x-Werte in dem Entwurf spezifiziert oder die beabsichtigten Ambitionen bewahrt werden können. Unsere Arbeit beruht auf wissenschaftlichen Befunden und alle Empfehlungen stehen mit der vorgeschlagenen Post-2015-Entwicklungsagenda völlig überein.

Das zweite Factsheet schlägt für 17 ausgewählte SDG-Targets geeignete Indikatoren vor, die öffentlich verfügbare Daten nutzen. Es wurde auch bei der UN-Statistikkommission (UNSC - englisch  - extern.) eingereicht (s. Stakeholder feedback - englisch  - extern.).

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache):

Factsheet zu Infektionskrankheiten

Titelseite des Informationsblattes zu Infektionskrankheiten. Das zweite Informationsblatt unserer Serie wurde von Global2015 den UN-Verhandlungen über die Post-2015-Entwicklungsagenda vorgelegt. Es bezieht sich auf das Target 3.3 zu Infektionskrankheiten, welches von der UN Open Working Group on Sustainable Development Goals (OWG) empfohlen wurde. Das Factsheet kann zu der technischen Überarbeitung der SDG-Targets beitragen. Die faktengestützten Empfehlungen befinden sich in völliger Übereinstimmung mit der vorgeschlagenen Post-2015-Entwicklungsagenda und beziehen sich weder auf kontroverse Themen, noch riskieren sie, die Einheit der SDGs aufzulösen.

Das Informationsblatt enthält einen Vergleich der ansteckenden Krankheiten mit den meisten Todesfällen. Für ausgewählte Krankheiten stellt es auf jeweils einer Seite die aktuellsten Trenddaten und eine datenbasierte Empfehlung eines ambitionierten, aber erreichbaren Zielniveaus für 2030 vor.

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache): Fact sheet: UN OWG Target 3.3 on Infectious Diseases - englisch  - PDF, 6 Seiten plus 6 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 399KB (Kilobyte)

Factsheet zur Sicherheit am Arbeitsplatz

Titelseite des Informationsblattes zur Arbeitssicherheit. Das erste Informationsblatt einer neuen Reihe wurde von Global2015 den UN-Verhandlungen über die Post-2015-Entwicklungsagenda vorgelegt. Das Factsheet konzentriert sich auf das Target 8.8 zur Arbeitssicherheit, das von der UN Open Working Group on Sustainable Development Goals (OWG) vorgeschlagen wurde.

Das Informationsblatt enthält einen Vergleich mit anderen wichtigen globalen Themen, im Hinblick auf deren relative Tragweite. Des Weiteren präsentiert es die neuesten Trenddaten sowie eine datenbasierte Empfehlung eines ambitionierten, aber erreichbaren Zielniveaus für 2030. Das Factsheet beruht auf den neuesten verfügbaren Daten, insbesondere von der ILO, der Studie zur "Global Burden of Disease" von 2015 und den "Global Health Estimates" 2014 der WHO.

Herunterladen (leider nur in englischer Sprache): Fact sheet: UN OWG Target 8.8 on Safe and Secure Working Environments - englisch  - PDF, 2 Seiten plus 2 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 179KB (Kilobyte)

Weitere Informationsblätter sind in Vorbereitung. Sie können sie auf unserer Seite zu den Factsheets bestellen.
 

Datenbezogene Empfehlungen für Post-2015-Ziele

Titelseite des Vorschlags für die UN-Verhandlungen. Global2015 hat einen neuen Vorschlag für die UN-Verhandlungen über die Ziele nachhaltiger Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) vorgelegt. Der Voschlag spricht einige offene Fragen der laufenden Verhandlungen an. Er beinhaltet eine Einschätzung der Trendänderungen, die durch die Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) erreicht wurden, und leitet davon ein durchschnittliches Niveau der Ambitioniertheit für die SDGs ab. Außerem wird ein Ansatz empfohlen, globale Ziele (Targets) so zu definieren, dass sie nationale Trends und Voraussetzungen berücksichtigen und sich diesen anpassen. Der Vorschlag identifiziert darüber hinaus wichtige Themen für die Post-2015-Agenda, basierend auf den neuesten Daten zu Mortalität und wirtschaftlichen Verlusten. Die Daten schließen die neue Version der Studie zur globalen Krankheitslast (GBD) vom Dezember 2014 und Januar 2015 ein. Zum Schluss empfiehlt der Vorschlag, die 17 SDGs in eine kleine Anzahl zusammenfassender Ziele zu rahmen oder zu gruppieren (framing, clustering), um zu deren wirksamer Kommunikation beizutragen.

Herunterladen des Vorschlags (leider nur in englischer Sprache): Data-derived Recommendations for Post-2015 Targets - englisch  - PDF, 15 Seiten plus 17 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 818KB (Kilobyte)
 

Datenbasierte Empfehlungen zu vorgeschlagenen Zielen

Titelseite des Vorschlags für die UN OWG. Global2015 hat "Data-based Recommendations on Targets Proposed" bei der UN Open Working Group on Sustainable Development Goals - englisch  - extern. (OWG) eingereicht. Die OWG hat Ziele entwickelt, die den Millennium-Entwicklungszielen, die 2015 enden werden, nachfolgen sollen. Die Sustainable Development Goals (SDGs, Ziele nachhaltiger Entwicklung) sind dafür vorgesehen, den Zeitraum bis 2030 abzudecken, und werden von der UN-Generalversammlung beschlossen werden.

Die Daten und Diagramme in unserem Papier zeigen: Im Zeitraum zwischen 1990 und 2010 gab es Fortschritte und Rückschritte bei wichtigen globalen Herausforderungen, einschließlich der Themen der Millennium-Entwicklungsziele. Zur Zeit werden die meisten wichtigen globalen Herausforderungen, aber nicht alle, von zeitgebundenen und quantitativen Zielen (Targets) abgedeckt, die die UN OWG für die Zeit nach 2015 vorgeschlagen hat. Unser Papier bietet insbesondere Daten und Empfehlungen zu sieben von der OWG vorgeschlagenen SDGs: zu Epidemien, Luftverschmutzung, Sicherheit am Arbeitsplatz etc.

Fortschrittsdiagramm: Verringerung der jährlichen Todesfälle 1990-2010. Das Papier ist ein vorveröffentlichter Extrakt einer bevorstehenden Aktualisierung unserer vorherigen Publikation "Assessing Priorities für Rio+20" (siehe unten). Das Papier verwendet Daten verschiedener vertrauenswürdiger Quellen, beispielweise die neuste Ausgabe der Studie "Global Burden of Disease" und die "Global Health Estimates" der Weltgesundheitsorganisation vom Juni 2014.

Diagramm zu den Infektionskrankheiten mit den meisten Todesfällen pro Jahr. P.S.: Das endgültige Ergebnisdokument der UN OWG - englisch  - extern. enthält nunmehr: "by 2030 … combat hepatitis, water-borne diseases, and other communicable diseases". Ein weiteres Post-2015-Ziel wurde jetzt mit einem Zieljahr versehen: "by 2030 ensure universal access to sexual and reproductive health care services, including for family planning, information and education". Diese Änderungen stehen in Übereinstimmung mit Empfehlungen von Global2015.

Herunterladen des Vorschlags (leider nur in englischer Sprache): Data-based Recommendations on Targets Proposed by the UN OWG - englisch  - PDF, 11 Seiten plus 22 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 725KB (Kilobyte)
 

Einschätzung von Prioritäten für Rio+20

Titelseite des Rio+20-Vorschlags. Global2015 hat einen Vorschlag für die Vorbereitungen von "Rio+20" verfasst, der Konferenz der Vereinten Nationen über Nachhaltige Entwicklung (UNCSD [United Nations Conference on Sustainable Development]), die im Juni 2012 stattfinden wird. Das Ziel von Rio+20 - englisch  - extern. besteht darin, eine erneute politische Verpflichtung zur zukunftsfähigen Entwicklung sicherzustellen, die bisherigen Fortschritte einzuschätzen und neue oder anwachsende Herausforderungen anzugehen.

Der Vorschlag von Global2015 konzentriert sich darauf, neutrale Informationen zu wichtigen globalen Herausforderungen bereitzustellen. Das schließt ein, die drängendsten Herausforderungen zu priorisieren, denen die Welt sich heute gegenübersieht, sowie diejenigen Themen zu identifizieren, welche die größten Fortschritte gemacht haben, und welche vernachlässigt wurden. Die Daten zu den globalen Herausforderungen wurden aktualisiert und es wurden Diagramme erstellt, um die Relevanz der wichtigen globalen Herausforderungen zu vergleichen, die erzielten Fortschritte, und die Erreichung von Zielen. Der Vorschlag wurde an die Spitzen von UN [Vereinte Nationen]-Organisationen sowie weiterer internationaler Organisationen gesandt, die an den Vorbereitungen von Rio+20 mitwirken.

Herunterladen des Vorschlags (leider nur in englischer Sprache): Assessing Priorities for Rio+20 - englisch  - PDF, 9 Seiten plus 38 Seiten Anhang, PDF (Portable Document Format), 1.3MB (Megabyte)
 

Bericht für den UN-Gipfel zu AIDS

[an error occurred while processing this directive]Global2015 hat einen Bericht über HIV/AIDS im Zusammenhang mit anderen globalen Herausforderungen erstellt. Er soll Entscheidungsträger bei der Einschätzung von Prioritäten für angemessene Maßnahmen unterstützen, unter Berücksichtigung von globalen Herausforderungen, die mit HIV/AIDS verknüpft sind. Der Bericht wurde Regierungschefs und Botschaftern bei den UN [Vereinte Nationen] sowie einschlägigen UN-Organisationen übermittelt, im Hinblick auf das "High-Level Meeting on AIDS" der UN-Generalversammlung (8.-10. Juni 2011). Die Präsidenten der Schweiz und der USA (Vereinigte Staaten von Amerika [United States of America]), Regierungen von Ländern wie Australien, Brasilien und Großbritannien sowie die EU (Europäische Union)-Kommission und die WHO (Weltgesundheitsorganisation [World Health Organization]) begrüßten in ihren Antwortbriefen die objektive und umfassende Analyse.

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Mehr über den Bericht
 

Bericht auf WHO/SIGN-Konferenz präsentiert

Global2015 war eingeladen, seine Zusammenstellung globaler Herausforderungen auf dem jährlichen Treffen des von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) getragenen Safe Injection Global Network (SIGN) vorzustellen. 135 angemeldete Teilnehmer aus 28 Ländern besuchten die Konferenz, die vom 9. bis zum 11. November 2010 in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfand.
  Diese erste internationale Präsentation der Zusammenstellung globaler Herausforderungen fand ein sehr gutes Echo, und mehrere Teilnehmer erklärten sich bereit, als Experten an der Überprüfung der Zusammenstellung von Global2015 mitzuwirken.

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Mehr über die Präsentation
 

Sonderausgabe für den UN-Gipfel zu den MDGs

Es wurde eine Sonderausgabe der Zusammenstellung globaler Herausforderungen für den Gipfel der Vereinten Nationen zu den Millennium-Entwicklungszielen erstellt (High-Level Plenary Meeting der UN-Generalversammlung, 20.-22. September 2010).
  Die aktualisierte Zusammenstellung von Global2015 deckt die meisten Millenniumziele ab, umfasst aber auch andere wichtige globale Herausforderungen. Global2015 hat den Bericht führenden Entscheidungsträgern unserer Welt sowie den Repräsentanten bei den Vereinten Nationen übersandt und wird weiterhin ein Monitoring der drängendsten globalen Herausforderungen leisten, um weiteres Handeln anzuregen.

Zur Zusammenstellung globaler Herausforderungen, September 2010 …
 

Newsfeed:

Intro

  • Global2030 stellt Informationen und Empfehlungen zu den dringendsten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bereit.
  • Global2030 wird mit Experten, Wissenschaftlern und Künstlern sowie Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten.
  • Global2030 arbeitet als Plattform für ein verstärktes Handeln zu globalen Themen wie Hunger, Klimawandel etc.

Mehr über Global2030 …

 

Beiträge in sozialen Netzwerken

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16. März 2016 Praktikumsplätze für Flüchtlinge
Global2030 bietet Plätze für Praktika und freiwillige Mitarbeit für Flüchtlinge mit wissenschaftlichem Hintergrund. Siehe www.Global2030.net/refugees.

Nuklearunfälle
Aufgrund der Reaktorkatastrophe in Fukushima sind 10 000 bis 66 000 zusätzliche Krebsfälle zu erwarten, die Hälfte davon tödlich.
Mehrere Zehntausend bis 850 000 Krebsfälle werden aufgrund der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erwartet.
Quelle: IPPNW.

12. Februar 2016 Klimawandel
2015 ist das heißeste bisher gemessene Jahr: 0,76 °C oberhalb des Durchschnitts von 1961-1990, oder etwa 1 °C mehr als im vorindustriellen Zeitalter.
Quelle: WMO (englisch).

Gesundheitliche Bedingungen bei Geburten
2,6 Millionen Babys kamen 2015 tot zur Welt, 19 % weniger als im Jahr 2000.
Quelle: The Lancet (englisch).

Global Risiken
Die 3 größten globalen Risiken sind: unfreiwillige Migration in großem Maßstab, ein Versagen der Milderung des und der Anpassung an den Klimawandel, sowie Wasserkrisen.
Quelle: Global Risk Report 2016 by the World Economic Forum, Grafik 1 (englisch).

16. September 2015 Veranstaltung von Global2015 zu den MDGs und SDGs
"Globale Probleme wie Armut und Hunger: Heute halbiert, bis 2030 beendet? Wie wirksam sind die UN-Ziele für 2015 und 2030?" Wir freuen uns, Sie zu unserer Informationsveranstaltung im Pangea-Haus in Berlin am 22. September 2015 um 18 Uhr einzuladen. Auf dieser Veranstaltung werden wir die neuesten Forschungsergebnisse für unsere neuen Factsheets vorstellen.
Download: Einladung.

10. Juni 2015 G7-Ziele
Die G7 ist "bestrebt, eine ehrgeizige Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung zu erreichen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, die Grenzen des Planeten berücksichtigt, [und] universell gültig ist" (S. 18). "Wir sind entschlossen, dass Kinder weltweit nicht mehr an vermeidbaren Krankheiten sterben müssen" (S. 14). Die G7 teilt das Ziel, "extreme Armut bis 2030 zu beseitigen" (S. 18).
Die G7 unterstützt einen "Vision-Zero-Fonds" zur Verringerung arbeitsbedingter Todesfälle, der in Zusammenarbeit mit der IAO eingerichtet wird (S. 6).
Zum Klimawandel wird festgestellt, "dass tiefe Einschnitte bei den weltweiten Treibhausgasemissionen erforderlich sind, einhergehend mit einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft im Laufe dieses Jahrhunderts." "Wir ... streben bis 2050 einen Umbau der Energiewirtschaft an". Die G7 unterstützt ein globales Ziel, "gemeinsam mit allen Vertragsparteien des UNFCCC, Treibhausgase bis 2050 im Vergleich zu 2010 entsprechend dem oberen Ende der jüngsten IPCC-Empfehlungen von 40 bis 70 % zu reduzieren". Beinhalten soll das Übereinkommen "verbindliche Regeln in seinem Kern, um die Fortschritte bei der Erfüllung der Ziele zu überprüfen, wodurch auf Dauer [eine] gesteigerte Ambition gefördert würde." (S. 14)
"Wir unterstützen uneingeschränkt den kürzlich beschlossenen globalen Aktionsplan der WHO zu Antibiotikaresistenzen." Um Resistenzen gegen antimikrobielle Wirkstoffe zu bekämpfen, wird die G7 "eine fachgerechte Verwendung von Antibiotika fördern und ... die Entwicklung von neuen Antibiotika ... stärken." Die G7 unterstützt außerdem die von der Weltbank ergriffene Initiative zur Entwicklung einer Pandemic Emergency Facility (S. 13).
Zur Finanzstabilität: "Die vollständige, einheitliche und unverzügliche Umsetzung der vereinbarten Reformen ist entscheidend, um ein offenes und widerstandsfähiges globales Finanzsystem sicherzustellen." (S. 3)
"Die G7 bekennt sich zu vorrangigen Maßnahmen und Lösungen zur Bekämpfung der Meeresvermüllung" (S. 17).
Quelle: Abschlusserklärung des G7-Gipfels (Arbeitsübersetzung).

Globale Krankheitslast
Kürzlich veröffentlichte Schätzwerte zur "Global Burden of Disease" beinhalten die Anzahl betroffener Menschen sowie der mit gesundheitlicher Beeinträchtigung gelebten Lebensjahre (years lived with disability). Diese Daten gibt es für 301 akute und chronische Krankheiten und Verletzungsarten, für 188 Länder und den Zeitraum zwischen 1990 und 2013:

  • 1,21 Milliarden Menschen weltweit hatten im Jahr 2013 Eisenmangelanämie, 22 % weniger als 1990 (S. 27).
  • Insgesamt 316 Millionen Menschen hatten 2013 chronische Hepatitis B, ein Rückgang gegenüber 334 Millionen im Jahr 1990 (S. 16). Seit 1990 sind die Fälle von durch chronische Hepatitis B bedingter Zirrhose um 21,6 % auf 869 000 im Jahr 2013 angestiegen.
  • 147 Millionen Menschen waren im Jahr 2013 chronisch mit Hepatitis C infiziert, ein Anstieg um 16 % seit 1990.
  • 150 Millionen Fälle von Infektionen der unteren Atemwege (hauptsächlich Lungenentzündung) traten weltweit im Jahr 2013 auf, 9 % weniger als 1990.
  • Es gab 147 Millionen klinische Episoden von Malaria im Jahr 2013, ein Rückgang um 17 % seit 1990 (S. 11).
  • 54,2 Millionen Verletzungen wurden 2013 bei Straßenverkehrsunfällen mit Motorfahrzeugen verursacht, 32 % mehr als 1990 (S. 11).
  • 43,5 Millionen Menschen litten im Jahr 2013 an neuen oder alten Verletzungen durch bewaffnete Konflikte und Krieg (S. 36).
  • Weltweit hatten 28,5 Millionen Menschen im Jahr 2013 HIV/AIDS. 2013 haben die Menschen, die mit HIV/AIDS leben, 3,8 Millionen Jahre durch gesundheitliche Beeinträchtigungen verloren (S. 25).
  • Von 1990 bis 2013 ist die Anzahl der Menschen mit Tuberkulose um 51,6 % angestiegen, auf 12,1 Millionen.
  • 2013 haben Neugeborene 12,6 Millionen gesunde Lebensjahre durch gesundheitliche Beeinträchtigungen aufgrund der Bedingungen ihrer Geburt verloren, mehr als doppelt so viel wie 1990 (S. 27).
  • 1,34 Millionen Jahre gingen 2013 durch gesundheitliche Beeinträchtigungen gebärender Frauen verloren, 18 % mehr als 1990 (S. 26).

Quelle: GBD-Studie in der Zeitschrift "The Lancet" (englisch).

28. Mai 2015 Hunger
Neue Daten: 795 Millionen Menschen weltweit sind unterernährt, ein Rückgang gegenüber den 1,0 Milliarden in den Jahren 1990-92. Bezogen auf ein normales Aktivitätsniveau, leiden 16,8 % der Menschheit unter Unzulänglichkeit der Nahrung (food inadequacy), weniger als die 25,8 % 1990-92.
Das MDG-Target 1.C hat darauf gezielt, den Anteil der Menschen, die Hunger leiden, um 50 % zu vermindern, aber es wurde nur eine Reduktion um 44,5 % erreicht (FAO, S. 9).
Quellen: FAO, FAO (beide englisch).

Antimikrobielle Resistenz
Ein globaler Aktionsplan gegen antimikrobielle Resistenzen wurde von den Mitgliedstaaten der WHO gebilligt, einschließlich des Ziels, die Häufigkeit von Infektionen zu reduzieren.
Quelle: WHO (englisch).

Malaria
Die Mitgliedstaaten der WHO haben eine neue weltweite Malariastrategie beschlossen, einschließlich des Ziels, die entsprechende globale Krankheitslast um 40 % bis 2020 und um mindestens 90 % bis 2030 zu verringern.
Quelle: WHO (englisch).

20. Mai 2015 Factsheet zu Post-2015-Targets der UN
Wir haben ein Informationsblatt zur Optimierung (tweaking) von 8 ausgewählten Post-2015-Zielen eingereicht. Kleine Veränderungen könnten die SDGs in einer ausgewogenen Weise stärken. Die Post-2015-Targets sollten "spezifisch, messbar, erreichbar" sein, wie Ban Ki-moon es ausdrückte.

  • Das Post-2015-Target 3.2 sollte das globale Durchschnittsziel des Aktionsplans "Every Newborn" einschließen.
  • SDG-Target 3.3 ändern zu: "substantiell die Trends verbessern bei der Anzahl der Todesfälle aufgrund von" Hepatitis und durch Wasser übertragene Krankheiten.
  • SDG-Target 3.9 ändern zu: "substantiell die Trends verbessern bei" der Anzahl der Todesfälle und Erkrankungen aufgrund von Umweltverschmutzung.
  • Manche Post-2015-Targets, die ein Problem "substantiell reduzieren" sollen, würden keine Veränderung auslösen, weil die entsprechenden Trends bereits rückläufig sind. Wenn die aktuellen Trends sich bereits verbessern, zeigt ein Post-2015-Target, das etwas "substantiell" zu verbessern anstrebt, nur wenig Ehrgeiz.
  • Zum SDG-Target 7.2 hinzufügen: Bis 2030 den Anteil der Erneuerbaren ausweiten, und zwar "durch kontinuierliche Erhöhung der Steigerungsrate".
  • SDG-Target 8.4 ändern zu: "Die Trends der" Ressourceneffizienz sowie der Entkoppelung des Wachtstums von der Umweltzerstörung verbessern.
  • SDG-Target 11.5 ändern zu: Bis 2030 im Verhältnis zum BSP "signifikant ...die wirtschaftlichen Verluste vermindern", die von Katastrophen verursacht werden.
  • SDG-Target 15.2 ändern zu: "Substantiell den Trend verbessern bei" der weltweiten Aufforstung und Wiederaufforstung. Die Fläche von gepflanzten Wäldern wurde zwischen 1990 und 2010 um 48 % ausgedehnt (FAO).

Quelle: Global2015: Fact Sheet: Tweaking of Selected UN OWG Targets (englisch).

Factsheet zu Post-2015-Indikatoren der UN
Global2015 hat faktengestützte Empfehlungen zu Indikatoren für 17 ausgewählte Post-2015-Targets der UN eingereicht:

  • Die Indikatoren für das SDG-Target gegen Hunger sollten den Verbreitungsgrad von Unzulänglichkeit der Nahrung (Prevalence of Food Inadequacy) der FAO einschließen.
  • Die Indikatoren für die SDGs sollten sich zur besseren Verständlichkeit auf die Anzahl der Todesfälle statt auf die Sterblichkeitsrate beziehen.
  • Die Post-2015-Indikatoren sollten das Target 3.3, "Hepatitis zu bekämpfen", beobachten, und zwar anhand der Todesfälle.
  • Indikatoren für Target 3.9: Zahl der Todesfälle aufgrund von Bleibelastung, Verschmutzung der Außenluft und der Innenluft, sowie der Verunreinigung von Wasser/Diarrhöe (WHO-/GBD-Daten).
  • Indikatoren für Target 10.5: Umsetzung der Anforderungen von Basel III, oder die Eigenkapitalquote der Banken.
  • Indikator für Target 11.5: wirtschaftliche Schäden durch Katastrophen im Verhältnis zum BSP (in %) (IFRC-Daten).
  • Indikator für Target 15.2: Fläche von gepflanzten Wäldern (Aufforstungen und Wiederaufforstungen; FAO-Daten).

Quelle: Global2015: Fact Sheet: Indicators for Selected Post-2015 Targets (englisch).

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Zusammenstellung globaler Herausforderungen

Der Entwurf der Zusammenstellung von Global2015 fasst die dringendsten Anliegen für menschliches Leben und menschliche Bedürfnisse zusammen. Die Informationen stammen ausschließlich aus Berichten von wissenschaftlichen Instituten, UN (Vereinte Nationen (United Nations))-Organisationen, nationalen Ministerien und anderen vertrauenswürdigen Quellen.


Zusammenstellung globaler Herausforderungen, September 2010

Die neuesten Daten zu den globalen Herausforderungen finden sich in unseren Beiträgen in sozialen Netzwerken, in unseren neuesten Publikationen und umfassend in dem Vorschlag "Assessing Priorities for Rio+20- englisch  - PDF vom November 2011 (9 Seiten plus 38 Seiten Anhang, 1.3MB [Megabyte])

 

 

Mitwirkung im Projekt

Mitwirken

Jede und jeder ist willkommen und kann mit Ideen und Vorschlägen zur weiteren Entwicklung des Überblicks wichtiger globaler Herausforderungen beitragen. Bitte nutzen Sie die Kontaktseite. Außerdem lädt Global2030 Wissenschaftler und Experten zu einer Überprüfung des Entwurfs ein.

Die überarbeitete Zusammenstellung wird hier veröffentlicht werden. Ihr Zweck liegt in der Information der Öffentlichkeit sowie darin, insbesondere Entscheidungsträger für verstärkte Anstrengungen zur Überwindung der angesprochenen globalen Herausforderungen zu gewinnen.

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